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		<title>Powered by Joomla!</title>
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		<title>Wettenberg 2020</title>
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		<description>Ausz&amp;uuml;ge aus der Rede zur Amtseinf&amp;uuml;hrung am 29. Januar 2010Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung der G&amp;auml;steAm 1. Februar werde ich die Verantwortung als B&amp;uuml;rgermeister f&amp;uuml;r Wettenberg von Gerhard Schmidt &amp;uuml;bernehmen. Die Gr&amp;uuml;nde warum ich mich im Juni 2009 zur Wahl gestellt habe basieren auf pers&amp;ouml;nlichen Bindungen, positiven Erlebnissen und auf einem langj&amp;auml;hrigen Engagement f&amp;uuml;r Wettenberg und sind gleichzeitig ein R&amp;uuml;ckblick auf die Leistungen von Gerhard Schmidt. Gerhard Schmidt, unser neuer Ehrenb&amp;uuml;rgermeister, war 24 Jahre erfolgreich f&amp;uuml;r Wettenberg t&amp;auml;tig - wie meine Vorredner ausf&amp;uuml;hrlich begr&amp;uuml;ndet haben. Ich m&amp;ouml;chte daher nicht alles wiederholen aber doch ein St&amp;uuml;ck auf die 16 Jahre eingehen, die ich ihn als Verwaltungsleiter und Wirtschaftsf&amp;ouml;rderer begleiten durfte. Gerhard Schmidt  und die gemeindlichen Gremien haben mir in den vergangenen 16 Jahren immer das Vertrauen und die Handlungsspielr&amp;auml;ume gegeben, die f&amp;uuml;r meine Arbeit in der Verwaltung und als Bindeglied zwischen Politik, Bev&amp;ouml;lkerung und Wirtschaft erforderlich waren. So konnte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Wettenberg erfolgreich auf die Herausforderungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ver&amp;auml;nderungen reagiert hat. So haben wir haben gemeinsam viel f&amp;uuml;r Wettenberg erreicht und k&amp;ouml;nnen stolz darauf sein, dass unsere Mitb&amp;uuml;rgerinnen und Mitb&amp;uuml;rger diese Arbeit &amp;uuml;ber Parteigrenzen hinweg anerkennen und Gerhard Schmidt und mir mit hervorragenden Wahlergebnissen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Vielen Dank lieber Gerhard f&amp;uuml;r die gute gemeinsame Zeit. Der wohlverdiente Ruhestand von Gerhard Schmidt ist trotzdem eine gro&amp;szlig;e Herausforderung, der ich mich pers&amp;ouml;nlich gerne stelle weil ich wei&amp;szlig;, dass sie mich unterst&amp;uuml;tzen werden und die hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde uneingeschr&amp;auml;nkt hinter mir stehen.Ich m&amp;ouml;chte trotz des Risikos wichtige Wegbegleiter zu vergessen heute auch ein paar wenigen Personen danken, die meinen beruflichen Weg vom Regierungspr&amp;auml;sidium Gie&amp;szlig;en nach Wettenberg gelenkt haben. Im Studium lernte ich bei den Professoren Dr. Friedel Br&amp;uuml;ckmann und G&amp;uuml;nther Prillwitz nicht nur das Handwerkszeug f&amp;uuml;r eine effektive, wirtschaftliche und rechtssichere Verwaltung, sondern auch viel &amp;uuml;ber die Wettenberger Kommunalpolitik. Sie waren ma&amp;szlig;geblich daran beteiligt, dass ich mich seit fast 20 Jahren kommunalpolitisch engagiere. Mein politischer Ziehvater Professor Dr. Manfred  D&amp;ouml;rr hat  mich &amp;uuml;ber viele Jahre kommunalpolitisch begleitet und Sorge daf&amp;uuml;r getragen, dass ich als aufrichtiger Demokrat uneingeschr&amp;auml;nkt  f&amp;uuml;r die freiheitlich demokratische Grundordnung eintrete.Der ein oder andere Mitb&amp;uuml;rger hat mich in den letzten Tagen gefragt, ob ich mit Blick auf die Amts&amp;uuml;bername schon nerv&amp;ouml;s sei, da sich doch vieles f&amp;uuml;r mich &amp;auml;ndern werde.  Ich konnte hier beruhigt antworten, dass die verantwortungsvolle Aufgabe f&amp;uuml;r  Wettenberg in den vergangenen 16 Jahren mich einerseits gepr&amp;auml;gt hat und andererseits eine dauernde Herausforderung ist, der ich mich mit viel Freude an der Arbeit stelle.  Es war bislang keine Seltenheit, dass ich mich 12 Stunden am Tag, Abende und auch manches Wochenende  f&amp;uuml;r Wettenberg engagiert habe und es wird in Zukunft sicherlich nicht weniger werden, da ich meine ganze kommunalpolitische Kraft, die ich f&amp;uuml;r Biebertal eingesetzt habe, nun nach Wettenberg verlagern konnte. Ich bin am Ziel meiner beruflichen W&amp;uuml;nsche, da ich nun Beruf und politische Leidenschaft in einer Funktion zusammengef&amp;uuml;hrt habe. Ich habe klare Ziele f&amp;uuml;r Wettenberg und m&amp;ouml;chte mit ihnen das Projekt Wettenberg 2020 entwickeln und umsetzen. Ich werde sicherlich nicht alles so wie Gerhard Schmidt machen, aber ich kann ihnen Kontinuit&amp;auml;t in vielen wichtigen Dingen versprechen. Ich stehe f&amp;uuml;r solide Finanzen, klare Entscheidungen, soziale und &amp;ouml;kologische Kompetenz und einen motivierten und b&amp;uuml;rgerfreundlichen Dienstleister Gemeinde. Die Sozialstation, die Kindertagesst&amp;auml;tten, der Betriebshof, die Freiwillige Feuerwehr und die Verwaltung werden von mir so unterst&amp;uuml;tzt und gef&amp;uuml;hrt werden, dass sie ihre Leistungen kosteng&amp;uuml;nstig, effektiv und innovativ f&amp;uuml;r unsere Mitb&amp;uuml;rgerinnen und Mitb&amp;uuml;rger erbringen. Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Finanz- und Wirtschaftskrise sind  auch an uns in Wettenberg nicht spurlos vor&amp;uuml;bergegangen.Den Kassensturz, den so mancher neuer B&amp;uuml;rgermeister in den ersten Amtswochen macht, kann ich mir sparen, da die Kasse leer ist. Gerhard Schmidt musste im Dezember 2009 einen Haushalt in die Gemeindevertretung einbringen, der einen Fehlbetrag von 2,7 Millionen Euro ausweist. Das hat Gerhard Schmidt weder gerne getan noch ist er an dieser schwierigen Haushaltslage schuld. Ich sage daher ausdr&amp;uuml;cklich, Wettenberg hat in den letzten 30 Jahren nicht &amp;uuml;ber seine Verh&amp;auml;ltnisse gelebt. Wir haben mit unseren Verh&amp;auml;ltnissen gelebt und versucht das Maximum f&amp;uuml;r unsere Mitmenschen zu erreichen. Ich denke es ist heute Abend ausreichend deutlich geworden, dass wir und im besonderen Gerhard Schmidt uns mit dem Erreichten nicht verstecken m&amp;uuml;ssen. Was sich dramatisch und mit hoher Geschwindigkeit ver&amp;auml;ndert hat, sind unsere finanziellen Rahmenbedingungen, die wir nicht steuern k&amp;ouml;nnen. Ich will bewusst nur wenige Zahlen nennen:Ein weiterer R&amp;uuml;ckgang bei der Einkommensteuer um &amp;uuml;ber 500.000 EuroEin R&amp;uuml;ckgang bei den Schl&amp;uuml;sselzuweisungen von 1.000.000 EuroEin R&amp;uuml;ckgang bei der Gewerbesteuer von 1.000.000 EuroBei diesen Zahlen sind noch nicht die Ver&amp;auml;nderungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes eingerechnet, die tendenziell zu weiteren Mindereinnahmen bei dem Anteil an der Einkommensteuer f&amp;uuml;hren. Von einem eventuell durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz steigenden Konsumverhalten profitieren wir hingegen nur gering, da wir nur einen sehr kleinen Anteil von der Umsatzsteuer erhalten.Diese Ver&amp;auml;nderungen kann man nicht &amp;uuml;ber Nacht auffangen, wenn man nicht gleichzeitig die Arbeit einer ganzen Generation aufgeben will. Andererseits m&amp;uuml;ssen wir n&amp;uuml;chtern feststellen, dass die wirtschaftlichen Verh&amp;auml;ltnisse nachhaltig gest&amp;ouml;rt sind und wir leider nicht nur in einer kurzfristigen Problemsituation stecken. Wir m&amp;uuml;ssen daher mittelfristig unsere Ausgaben reduzieren und unsere Einnahmen steigern. Hier sind auch Bund und L&amp;auml;nder gefordert, da die im Grundgesetz verankerte kommunale Selbstverwaltung anderenfalls nicht dauerhaft garantiert werden kann.Ich sage ihnen aber ausdr&amp;uuml;cklich, mit mir wird es nur ein intelligentes Sparen geben, das den Erhalt des Erreichten sichert. Au&amp;szlig;erdem muss die  durch den demographischen Wandel  erforderliche Anpassung der bestehenden Angebote erm&amp;ouml;glicht werden. Das b&amp;uuml;rgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement ist unverzichtbar und wird von mir konsequent gef&amp;ouml;rdert werden. 120 Vereine und Organisationen brauchen einen verl&amp;auml;sslichen  Ansprechpartner und Unterst&amp;uuml;tzer. Hierf&amp;uuml;r stehe ich pers&amp;ouml;nlich ein. Unser Gemeinwesen wird erst durch dieses soziale, kulturelle, sportliche und &amp;ouml;kologische Engagement zukunftsf&amp;auml;hig.     Eine wichtige Aufgabe f&amp;uuml;r das erste Amtsjahr wird die Umsetzung des Kunstrasenplatzes an unserer Gesamtschule mit den beteiligten Sportvereinen und dem Landkreis Gie&amp;szlig;en sein. Hier warten wir noch auf die Zuschussentscheidung des Landes Hessen. Ich appelliere daher auch heute Abend an die Vertreter des Landes, die wichtige Sportf&amp;ouml;rderung f&amp;uuml;r Schule und Vereine nicht zu k&amp;uuml;rzen und eine zeitnahe positive Entscheidung f&amp;uuml;r dieses beispielhafte Gemeinschaftsprojekt zu treffen. Mit der durchgreifenden energetischen Sanierung des B&amp;uuml;rgerhauses Wi&amp;szlig;mar ab April 2010 und der Sanierung der Dusch- und Umkleider&amp;auml;ume in der Eduard David Sporthalle in Krofdorf  schlie&amp;szlig;en wir nach den Sanierungen  der Gemeinschaftsh&amp;auml;user in Krofdorf-Gleiberg und Launsbach diesen wichtigen Schritt zum Erhalt der gemeindlichen Sport- und Begegnungsst&amp;auml;tten vorl&amp;auml;ufig ab. Sie werden sich vielleicht fragen, ob solche Investitionen zu einem Haushaltsfehlbetrag von 2,7 Millionen Euro passen. Ich sage ja, da ich mir sicher bin, dass dieses antizyklische Verhalten durch gro&amp;szlig;e Investitionen in der Krise nicht nur der heimischen Wirtschaft hilft sondern auch die Zukunftsf&amp;auml;higkeit unserer Gemeinde sichert.Das Thema Energiewende werde ich mit Unterst&amp;uuml;tzung der ehrenamtlichen Fachleute des Energiebeirates und unserem Umweltbeauftragen, Michael Krick, aufgreifen. Sp&amp;auml;testens mit dem Auslaufen der Konzessionsvertr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r das Stromnetz besteht eine gute M&amp;ouml;glichkeit f&amp;uuml;r aktive Verhandlungen &amp;uuml;ber regionale und &amp;ouml;kologische Energieerzeugung. Mit den Stadtwerken Gie&amp;szlig;en haben wir hier einen engagierten und aufgeschlossenen Partner, der uns zuletzt bei der Umsetzung der Nahw&amp;auml;rmeversorgung f&amp;uuml;r das Neubaugebiet Baum&amp;auml;cker hervorragend unterst&amp;uuml;tzt hat. Mit regionalen L&amp;ouml;sungen werden wir nicht nur nachhaltig unsere Umwelt sch&amp;uuml;tzen sondern auch unsere Wirtschaft st&amp;auml;rken.Gestatten Sie mir noch einen Blick zur&amp;uuml;ck auf ein Projekt, dem ich in den vergangenen 16 Jahren meiner T&amp;auml;tigkeit f&amp;uuml;r Wettenberg viel Aufmerksamkeit und Engagement gewidmet habe. Die Planung, Erschlie&amp;szlig;ung und Vermarktung der Gewerbeparks Krofdorf-Gleiberg-S&amp;uuml;d und der Aufbau einer Wirtschaftsf&amp;ouml;rderungsgesellschaft. Dieses Projekt zeigt  m.E. eindrucksvoll wie Vision&amp;auml;res Denken die Basis f&amp;uuml;r zuk&amp;uuml;nftiges erfolgreiches Handeln bilden kann. 1994 war es nicht selbstverst&amp;auml;ndlich, dass ein Gewerbegebiet nicht nur dem Namen nach ein Gewerbepark war, sondern dies auch in der gesamten Konzeption umsetzt. Wir haben eine Nahw&amp;auml;rmeversorgung aufgebaut eine hochwertige  Begr&amp;uuml;nung erstellt, eine fl&amp;auml;chenschonende Erschlie&amp;szlig;ung umgesetzt und eine nat&amp;uuml;rliche Abf&amp;uuml;hrung des Niederschlagwassers &amp;uuml;ber offene Gr&amp;auml;ben realisiert. Durch ein zielgruppenorientiertes Vermarktungskonzept Nutzungskonflikte vermieden und durch intensive Beratung die Energieeinsparung gef&amp;ouml;rdert sowie die Grundlage f&amp;uuml;r rund 1.000 Arbeitspl&amp;auml;tze geschaffen. Das war ein weiter Weg auf dem sich viele Menschen engagiert und die Verantwortlichen mir das notwendige Vertrauen geschenkt haben. Heute wissen wir, der Weg war richtig und die Vision ist zur Realit&amp;auml;t geworden. Das Modellprojekt wurde zum Erfolgsmodell, von dem andere St&amp;auml;dte und Gemeinden Teile &amp;uuml;bernommen haben. Wo liegen die weiteren Aufgaben der Zukunft, denen wir uns mit voller Kraft trotz Finanz- und Wirtschaftskriese widmen m&amp;uuml;ssen? Es sind insbesondere die durch den demographischen Wandel der Gesellschaft bedingten Ver&amp;auml;nderungen bei den bereits vorhandenen Angeboten die uns in Zukunft besch&amp;auml;ftigen werden. Gut ist, dass wir in Wettenberg die Themen &amp;bdquo;familienfreundliche Gemeinde&amp;ldquo; mit der Weiterentwicklung  unsere Kindertagesst&amp;auml;tten fr&amp;uuml;hzeitig aufgegriffen haben und das Bewusstsein f&amp;uuml;r eine &amp;uuml;bergreifende Bildungslandschaft im Wachsen ist.  Wir haben viel Geld in unsere Kindertagesst&amp;auml;tten investiert und werden dies in diesem Jahr mit  der energetischen Sanierung der Kindertagesst&amp;auml;tte &amp;bdquo;Schatzkiste&amp;ldquo; und der Neuanlage des Au&amp;szlig;engel&amp;auml;ndes der KiTa &amp;bdquo;Pfiffikus&amp;ldquo; fortsetzen  Die ersten erfolgreichen Schritte zur &amp;bdquo;B&amp;uuml;rgerkommune&amp;ldquo; sind auch schon eingeleitet worden. Der demographische Wandel ist f&amp;uuml;r uns kein Schreckgespenst sondern eine Aufgabe der wir uns aktiv stellen. F&amp;uuml;r unsere &amp;auml;lteren und hilfebed&amp;uuml;rftigen Mitb&amp;uuml;rger haben wir mit unserer Sozialstation und dem AWO-Pflegeheim im Rahmen des Kleeblattmodells fr&amp;uuml;hzeitig erste wichtige Schritte eingeleitet. Der Erhalt von Umwelt und Natur verbundenen mit nachhaltigem Denken und Handeln hat in Wettenberg bereits Tradition.Ich m&amp;ouml;chte in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit nur einige wichtige Herausforderungen und L&amp;ouml;sungsans&amp;auml;tze f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Jahre beschreiben:Die Einwohnerzahl geht in Wettenberg seit 2006 leicht zur&amp;uuml;ck und konnte im vergangenen Jahr erfreulicherweise durch eine moderate Siedlungserweiterung wieder leicht gesteigert werden. Die nat&amp;uuml;rliche Bev&amp;ouml;lkerungsentwicklung (das Verh&amp;auml;ltnis zwischen Geburten und Sterbef&amp;auml;llen) ist seit l&amp;auml;ngerer Zeit negativ und kann nur durch den Zuzug gerade junger Menschen in unsere familienfreundliche Gemeinde abgemildert werden. In Zukunft werden wir bei einer &amp;auml;lter werdenden Gesellschaft mit weniger Geburten nicht mehr alleine auf das Angebot von Neubaufl&amp;auml;chen setzen k&amp;ouml;nnen. Die Innenentwicklung ist eine neue Herausforderung, die eine wesentlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Dimension hat, als die St&amp;auml;rkung der alten Ortskerne durch die Dorferneuerung und die einfache Stadterneuerung. Wir haben als aktive und zukunftsorientierte Gemeinde bereits die ersten Schritte f&amp;uuml;r ein dynamisches Handeln eingeleitet. Auch hier werden wir im Sinne einer B&amp;uuml;rgerkommune wieder viele Partner einbinden und Netzwerke aufbauen und nutzen. Die Gemeinde wird durch diese Beratung und planerische Unterst&amp;uuml;tzung Sorge daf&amp;uuml;r tragen, dass die in den n&amp;auml;chsten Jahren frei werdenden Immobilien weiter genutzt werden.Gerade bei sinkenden Kinderzahlen kommt dem Ausbau unserer Kindertagesst&amp;auml;tten zu Familienzentren besondere Bedeutung zu. Ich gehe bei der Aufgabendefinition bewusst &amp;uuml;ber den Begriff  &amp;bdquo;Familie&amp;ldquo; hinaus. Meine Vision, die sie sicherlich mittragen werden, ist die intensive Zusammenarbeit einer Vielzahl von Institutionen im Bereich Kinderbetreuung, Familienbildung und -beratung, Gesundheitsvorsorge und Seniorenbetreuung. Unsere Familienzentren sollen auf den vorhandenen Strukturen aufbauen, deren Entwicklung f&amp;ouml;rdern und einen einfacher und unkomplizierten Zugang zu den Angeboten erm&amp;ouml;glichen. Dazu bieten sich unsere Kindertagesst&amp;auml;tten an. Hier kann unter einem Dach ein umfassendes Angebot an Beratungs- und Bildungsangeboten entstehen. Wir werden dann neben der qualifizierten Betreuung unserer Kinder Zugang zu einer Familienbildungsst&amp;auml;tte, einem M&amp;uuml;tterzentrum, einer Gesundheits- und Pflegeberatung, einer Hospizgruppe geben. Das bereits heute schon vorhandene breite Spektrum an Informations- und Beratungsm&amp;ouml;glichkeiten wird hierdurch allen interessierten Mitb&amp;uuml;rgern zug&amp;auml;nglich und eine dynamische Entwicklung nehmen.Ein wichtiger Baustein f&amp;uuml;r ein zukunftsf&amp;auml;higes und familienfreundliches Wettenberg ist eine intakte Schullandschaft. Mit dem Landkreis Gie&amp;szlig;en werde ich im engen Dialog bei den Fragen der Entwicklung unsere &amp;ouml;rtlichen Schulen bleiben und lade alle anwesenden Mitglieder der Kreisgremien, insbesondere unsere neue Landr&amp;auml;tin Anita Schneider ein, mich hierbei zu unterst&amp;uuml;tzen.  Der baulichen Entwicklung der Grundschule in Krofdorf-Gleiberg kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Hier besteht Handlungsbedarf, bei dem wir den Kreis unterst&amp;uuml;tzen, wenn ein umfassendes Konzept unter Einbindung der Sch&amp;uuml;lerbetreuung verwirklicht wird. Wir m&amp;ouml;chten hier gemeinsam mit den Betreuungsvereinen, der Schulgemeinde, den Eltern und dem Landkreis eine Schule der Zukunft schaffen. Ein elementares Ziel ist die ganzheitliche Betrachtung eines Menschenlebens mit dem Anspruch, unser Wettenberg f&amp;uuml;r jede Lebensphase attraktiv zu gestalten. So werden wir auch die zunehmenden Bed&amp;uuml;rfnisse der &amp;auml;lter werdenden Mitb&amp;uuml;rger durch kommunales Handeln unterst&amp;uuml;tzen. Auch dem Thema altengerechten Wohnraum wird eine zunehmende Bedeutung zukommen. Bei den zuk&amp;uuml;nftigen Wohnformen im Alter habe ich eine gro&amp;szlig;e Offenheit f&amp;uuml;r neue &amp;Uuml;berlegungen. Hier sind die ersten Ans&amp;auml;tze f&amp;uuml;r ein selbstbestimmtes Leben im Alter in alternativen Wohnformen eingeleitet. Dieser Prozess, der Mehrgenerationsh&amp;auml;user, betreutes Wohnen und die Errichtung neuer Wohnformen sowie die Umnutzung vorhandener Bausubstanz gleicherma&amp;szlig;en erfasst, soll nach meiner festen &amp;Uuml;berzeugung von uns nachhaltig gef&amp;ouml;rdert werden.Auch die Frage nach weiteren Betreuungspl&amp;auml;tzen f&amp;uuml;r pflegebed&amp;uuml;rftige Menschen wird sich in Zukunft stellen. Zunehmend ist gerade der Bedarf an Betreuungs- und Unterst&amp;uuml;tzungsm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Menschen mit Demenz. Wir werden wieder aktiv daf&amp;uuml;r sorgen, dass in Wettenberg entsprechende Angebote ausgebaut und weiterentwickelt werden. Das Kleeblattmodel der Gemeinden Biebertal, Heuchelheim und Wettenberg in Zusammenarbeit mit der AWO zur Schaffung unserer Pflegeheime war ein gutes Beispiel f&amp;uuml;r erfolgreiche Zusammenarbeit im Westkreis. Auch in Zukunft sollten wir daher die M&amp;ouml;glichkeiten der Zusammenarbeit und Abstimmung im Westkreis nutzen.Als B&amp;uuml;rgermeister trage ich die politische Verantwortung f&amp;uuml;r das mittelst&amp;auml;ndische Unternehmen Gemeinde Wettenberg mit Betriebshof, Eigenbetrieb, Forst, Kindertagesst&amp;auml;tten, Sozialstation, Verwaltung und Wirtschaftsf&amp;ouml;rderung. Ein entscheidender Punkt f&amp;uuml;r unseren Erfolg ist die Fortsetzung unseres Weges als b&amp;uuml;rgerfreundlicher, kosteng&amp;uuml;nstiger und effektiver Dienstleister. Auch hier wird dem Thema der interkommunalen Zusammenarbeit eine zunehmende Bedeutung zukommen. Ich habe hierzu erste Gespr&amp;auml;che mit den Nachbarb&amp;uuml;rgermeistern gef&amp;uuml;hrt und bin zuversichtlich, dass wir gute L&amp;ouml;sungen finden werden. Klar ist f&amp;uuml;r mich jedoch, dass die von den B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rgern regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig abgeforderten Dienstleistungen vor Ort erbracht werden. Bei aller Notwendigkeit f&amp;uuml;r ein Kommunalreform und Zusammenarbeit &amp;uuml;ber Gemeindegrenzen hinweg bleibt f&amp;uuml;r michein wichtiges Identit&amp;auml;tsstiftendes Ziel, dass Wettenberg auch noch in 30 Jahren besteht und unsere Ortsteile in der guten Gemeinschaft ihre &amp;ouml;rtlichen Besonderheiten bewahren.Den Vereinen, Organisationen und &amp;ouml;rtlich engagierten B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger gilt daher auch zuk&amp;uuml;nftig ein besonderes Augenmerk. Hier liegen nicht die &amp;bdquo;freiwilligen&amp;ldquo; Ausgaben, die wir in der finanziellen Krise einsparen k&amp;ouml;nnen. Hier m&amp;uuml;ssen und werden wir weiterhin die Basis f&amp;uuml;r ein umfassendes ehrenamtliches Engagement im Sinne einer aktiven B&amp;uuml;rgerkommune zur Verf&amp;uuml;gung stellen.   Wichtig ist aus meiner Sicht eine umfassende Aktivit&amp;auml;t, um das Erreichte zu sichern und auf neue Herausforderungen schnell reagieren zu k&amp;ouml;nnen. Da ein Mensch selten alles wei&amp;szlig; und kann, habe ich bei meiner Bewerbung um das Amt des B&amp;uuml;rgermeisters das Projekt Wettenberg 2020 vorgeschlagen, bei dem Politik und Gesellschaft gemeinsam Entwicklungsziele f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten 10 Jahre definieren.  Wettenberg 2020 soll wie ein Familienzentrum das Haus sein, unter dessen Dach alle gesellschaftlichen und politischen Aktivit&amp;auml;ten zusammengef&amp;uuml;hrt und koordiniert werden. Vorhandene und bew&amp;auml;hrte Strukturen sollen nicht ge&amp;auml;ndert sondern unter Erhalt der Eigenst&amp;auml;ndigkeit integriert werden. Ich lade Sie  daher herzlich ein aktiv an dem Projekt Wettenberg 2020 mitzuwirken. Sie sind willkommen und f&amp;uuml;r das Gelingen unverzichtbar. Ich freue mich auf die Fortsetzung der hervorragenden Zusammenarbeit der letzten 16 Jahren mit ihnen in neuer Funktion.  Ich danke Ihnen f&amp;uuml;r die Aufmerksamkeit und Geduld und ermuntere uns alle, weiterhin mit vereinten Kr&amp;auml;ften unser liebens- und lebenswertes Wettenberg aktiv zu gestalten. Nur gemeinsam gestalten wir die Zukunft Wettenbergs erfolgreich. Vielen Dank! </description>
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		<description>die ich aus Interesse im Rahmen meines ehrenamtlichen und beruflichen Engagements wahrnehme.12.09.2010 Gedenkveranstaltung 250 Jahre siebenj&amp;auml;hriger Krieg 11.09.2010 40-Jahre Jugendfeuerwehr Krofdorf-Gleiberg08.09.2010 30. Sportlehrehrung in Wettenberg  </description>
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